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> Psychotherapie für wen

Wir arbeiten mit Kindern, Jugendlichen, erwachsenen Personen, alten Menschen, Paaren und Familien

Einzelpsychotherapie:

Einzelpsychotherapie bietet die Möglichkeit, in einem geschützten Rahmen seelisches und persönliches Leid mit kompetenter und wohlwollender therapeutischer Unterstützung aufzuarbeiten. Durch kränkende und schicksalhafte Ereignisse haben wir Verhaltensmuster und Rituale entwickelt, die für die Bewältigung der Gegenwart nicht mehr angemessen sind. Die therapeutische Arbeit unterstützt Sie, Ihre krankmachenden Einstellungen und Sichtweisen und die daraus resultierende Verhaltensweisen zu verändern und damit einen größeren Handlungsspielraum und hilfreiche Lebensstrategien zu entwickeln. Unser Leben im Hier und Jetzt ist geprägt von den Beziehungen in den Systemen, in denen wir leben bzw. gelebt haben.  Wichtige Themen der Therapie werden daher sein: Verstehen der eigenen Geschichte und die Prägung durch die verschiedene Lebenswelten (Kindheit, Jugendzeit, Herkunftsfamilie, Gesellschaft), Erkennen der eigenen Potentiale und Ressourcen und schließlich die Perspektiven der Neuausrichtung.

Psychotherapie ist gewöhnlich ein längerfristiger Prozess, wobei einzelne Themen auch in einem kürzeren Zeitraum bearbeitet werden können. Ziele der Psychotherapie werden daher zu Beginn der Therapie besprochen, können sich im Laufe des therapeutischen Prozesses aber auch verändern.

Familientherapie:

Die Welt ist voller guter Absichten, deren Realisierung ganz offensichtlich nicht immer gelingt. Die Eltern wollen das Beste für ihre Kinder, die Kinder für ihre Eltern. Eine große Menge an gutem Willen wird auf diese Weise investiert in Beziehungen, die nicht selten glücklos verlaufen und für die Beteiligten nichts weiter als eine ständige Quelle von Schmerz und Kummer sind. Es scheint, als fehlte für die erfolgreiche Gestaltung der familiären Beziehungen etwas Wesentliches, welches sich der Kontrolle durch den Einzelnen entzieht und aus seinem Bewusstsein verdrängt ist. Diese Lücke gilt es zu schließen, das fehlende Stück muss wieder erfahrbar und nutzbar gemacht werden. In welcher Weise dieses Vorhaben für Familien realisiert werden kann, soll in der Familientherapie erarbeitet werden.

Wir gehen dabei von der Annahme aus, dass jemand, der ständig an der Diskrepanz zwischen guten Absichten und dem dazu widersprüchlichem Ergebnis scheitert, sich selbst nicht als eigenverantwortlichen Menschen erfahren kann. Andererseits hat jeder die Chance, sich zu ändern, wenn man ihm nur die richtigen Werkzeuge an die Hand gibt, und er wird diese Chance auch wahrnehmen, weil sie ihm neue Möglichkeiten der Selbstbehauptung eröffnet. Als Familientherapeut/in sehen wir unsere Aufgabe darin, neue Möglichkeiten der Kommunikation in die Familien zu tragen. Wir sehen unsere Aufgabe in der Einleitung und Begleitung von Veränderungsprozessen, wobei destruktive Kommunikationsformen durch neue Erfahrungen in konstruktivere Verhaltensmuster verändert werden sollen.

(siehe: Mit Familien reden, Richard Bandler/John Grinder/ Virginia Satir)

Paartherapie

Wann ist eine Paartherapie angebracht?

- Wie bei Familiensitzungen kann man in schwierigen Situationen Paargespräche auch vereinbaren.
Es gibt einige Anzeichen, die solche Gespräche als hilfreich erscheinen lassen, z.B.:

- wenn deutlich wird, dass Probleme auf der Beziehungsebene der Partner ihr Erziehungsverhalten zu den Kindern negativ beeinflussen;

- wenn sich die Eltern-Kind-Problematik durch die Anwesenheit einer dritten Person (Freund der Mutter, Freundin des Vaters, Stiefmutter oder Stiefvater) zu verschlimmern scheint;

- wenn ein/eine Klient/in sich besonders schützend und geheimnisbewahrend vor seine/ihre Außenbeziehung stellt;

- wenn eine Paarbeziehung mit Misshandlungen, Drogen oder Alkoholmissbrauch einhergeht;

- wenn sich das Kind vor die Mutter stellt, um sie vor Übergriffen des Partners/des Freundes zu schützen;

- wenn die Herkunftsfamilie den/die Partner/in ablehnt. Dies kann zu einer Entfremdung von der Familie führen und bringt sie/ihn in eine  schwierige Position;

- wenn sich in der Paarbeziehung Konflikte häufen, sodass das gemeinsame Leben in Frage gestellt wird und der Wunsch nach Trennung entsteht;

- wenn ein Paar sich trennen will und in dieser krisenhaften Zeit des Abschiednehmens Unterstützung und gegenseitige Wertschätzung benötigt wird;

- wenn eine Paarbeziehung zu scheitern droht und  Ressourcen gewünscht werden, um ein konstruktives und sinnstiftendes Zusammenleben  zu ermöglichen;

- wenn ein Paar seine Beziehung reflektieren und an der Weiterentwicklung und dem gegenseitigen Verstehen arbeiten möchte.